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Gegründet wurde der Westerländer Schützenverein am 21. Januar 1890 von Otto Lassen, Joh. Lorenzen und C. Baumann.
 
Das erste Schießen fand auf der privaten Schießbahn von Otto Lassen auf dem Gelände des heutigen Schützenhauses mit zwei Mauserbüchsen statt.
 
Als Vereinslokal wurde das Westend-Hotel bestimmt. Das Gebäude war die ehemalige Apotheke Rathge jetzt Ecke Friedrichstraße/Boysenstraße.
 
Es wurden nicht mehr als 50 Mitglieder aufgenommen.
 
Der erste Schützenkönig wurde am 11. Mai 1890 F.C. Alwart.
Am 23. Januar 1891 wurde beschlossen, einheitliche Bekleidung zu tragen, bestehend aus einer Uniformjuppe aus grünem Stoff, zweireihig, mit dunkelgrünem Kragen und einer Biese an Ärmeln und Taschenleisten.

ImageAußerdem wurde 1892 eine Vereinsfahne bei der Bonner Fahnenfabrik bestellt.



Diese hängt noch heute hinter Glas in den Vereinsräumen.
 




ImageImageDie erste Schießhalle wurde 1895 von Peter Ludwigsen erbaut. Das erste neue Gewehr wurde 1899 für damals beachtliche 200 Mark gekauft.
 



Am 27. Mai 1903 tritt der Westerländer Schützenverein dem Nordfriesischen Schützenbund e.V. mit Sitz in Bredstedt bei. Am 13. und 14. September 1903 findet das erste Bundesschießen statt.

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Das neue Schützenhaus wird 1903 / 1904 gebaut.
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Am 14. November 1913 wurde verkündet, dass sämtliche Schulden des Vereins getilgt seien.
 
Am 09. Mai 1914 wurde die gerichtliche Eintragung des Vereins beschlossen. Am gleichen Tag brach der 1. Weltkrieg aus.
 
Mit der Kündigung des Pachtvertrages wurde am 10. Juni 1915 der Schießbetrieb eingestellt.
 
Ab Herst 1919 wurde der Schießbetrieb wieder aufgenommen. 1920 fand erstmals wieder ein Schützenfest statt.
 
1921 fand das erste Bundesschießen nach dem Krieg statt. Der erste Bundeskönig des Westerländer Schützenvereins wurde 1922 Hugo Kast (Hotel zum Deutschen Kaiser).
 
Am 09. September 1924 wurde unter der Leitung des Schützenmeisters August Griepke jun. die erste Jugendgruppe gegründet, die während des 2. Weltkrieges wieder aufgelöst wurde.
 
Die erste Damengruppe wurde 1930 gegründet und bis zur Auflösung 1942 von Frau Selma Danquillier geleitet.

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Während des 2. Weltkrieges ruhte der Schießbetrieb vollständig. Erst am 31. Mai 1951 beschlossen 10 Mitglieder einen Neuanfang. August Griepke jr. hatte die Vereinsfahne, den Säbel und die Königskette während des Krieges gehütet.
 
1934 erfolgte die Auflösung des Nordfriesischen Schützenbundes e.V..
 
1951 wurde der Norddeutsche Schützenbund gegründet. Die Fahne des NDSB wurde am 10. Juni 1951 in Niebüll geweiht.
 
Ab Mai 1952 erfolgte auf dem Schießstand des Westerländer Schützenvereins die Freigabe für Kleinkalibergewehre mit Kaliber 5,6mm und Scheibenpistolen des gleichen Kalibers.
 
Im Jahr 1952 fand auch das erste Königsschießen nach dem 2. Weltkrieg statt. König wurde Heinrich Rathke (Drogerie Rathke).
 
Am 15. Februar 1955 erfolgte die Neugründung der Damengruppe unter der Leitung von Charlotte Pförtner.
 
1955 feierte der Verein sein 65jähriges Jubiläum, das zeitgleich mit den Jubiläen 50 Jahre Stadt und 100 Jahre Bad der Stadt Westerland begangen wurde.
 
Am 30. Januar 1956 wurde unter der Leitung von Schützenbruder August W. Griepke jun. die neue Jugendgruppe gegründet.
 

Durch den Tod des Besitzers des Schützenhauses Peter Wünschmann im Jahr 1964 verkauften die Erben das Haus mit dem dazugehörigen Gebäude an die Stadt Westerland. Diese schlug dieses dem Eigentum der Kurverwaltung zu.

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Im Jahr 1964 wurde für die Jugendgruppe eine eigene Fahne gestiftet.




Vom 10. bis 16. Juni 1965 fand ein Schützenfest mit Feierlichkeiten zum 75jährigen Bestehen des Vereins statt.
 
1966 wurde der Schießstand umfangreich renoviert.
 
Vom 29. bis 31. Mai 1970 feierte der Verein 80jähriges Bestehen. Auch zu diesem Jubiläum waren viele auswärtige Gäste erschienen.
 
Vom 16. bis 20. September 1971 fand wieder ein Nordfriesisches Bundesschießen in Westerland statt.
ImageDa der Westerländer Schützenverein noch keine eigene Nadel bzw. Brosche hatte, zeichnete Rudi Wieser bei der Deutschen Meisterschaft im Luftpistolenschießen 1972 in München einen Entwurf. Diesen Entwurf hat Hubertus Jessel verfeinert und in die heutige Form gestaltet. Die Sylt-Nixe gibt es als Ansteckbrosche in Bronze, Silber und Gold und ist insbesondere beim Gästeschießen begehrt.



1971 stiftete Karl Blankschyn dem Verein eine Wandermedaille, bestehend aus einem goldenen 20- Mark-Stück mit goldener Einfassung, die heute noch bei den Herren und bei den Damen weitergegeben wird.
 
Am 21. September 1974 wurde die nächste umfangreichen Renovierungsmaßnahme beendet. Durch Eigenkapital, Spenden, den Einnahmen aus dem Schießen für Kurgäste und einem Zuschuss der Stadt Westerland konnte die Schießanlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.
 
Am 01. Januar 1976 wurde das Münchner Hofbräuhaus von dem Pächter zur Freude der Schützen wieder in Schützenhaus umbenannt.
 
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Im Jahr 1976 erhielt der Verein, gestiftet von Schützenbruder Hans Ryczek, eine neue Vereinsfahne. Die Fahnenweihe fand am 12. Mai 1976 auf der Kurpromenade statt.






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Beim Bundesschießen am 19. September 1976 konnte Günter Schmidt als zweiter Schütze des Westerländer Schützenvereins die Würde des Bundesschützenkönigs erschießen.
 
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Die Generalversammlung am 04. Februar 1981 wählte den Schützenbruder Malermeister Gerhard Menke zum 1. Vorsitzenden. Dieser ist auch heute noch im Amt.
 
Im Herbst 1981 wurde das Schützenheim mehrfach durch Einbrüche beschädigt. Durch Vandalismus wurden wertvolle Fotos und Gegenstände aus dem Leben des Schützenvereins für immer vernichtet. Die Hintergründe und Täter konnten leider nie ermittelt werden.
 
Vom 29. April bis 1. Mai 1982 konnte erstmalig in der Geschichte unseres Vereins und der Stadt der 31. Deutsche Schützentag stattfinden, an dem ca. 1500 Schützen teilnahmen.
 
ImageBeim Bundesschießen vom 26. bis 28. September 1986 wurde beim Bundesschießen in Husum der dritte Schützenbruder unseres Vereins zum Bundeskönig, Peter Klick.
 
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Im Jahr 1988 folgte dann Schützenbruder Horst Römer als vierter Westerländer Bundeskönig.

 




Außerdem im Jahr 1988 errang eine Familie jeweils die Königswürde: Dieter Lüders König, Christel Lüders Königin und Dirk Lüders Jugendkönig. Das ist bisher einmalig in der Vereinsgeschichte.
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Vom 24. bis 27. Mai 1990 feierte der Westerländer Schützenverein 100jähriges Jubiläum mit einem großen Schützenfest. Dazu entstand die Festschrift 100 Jahre Westerländer Schützenverein unter der Leitung von Christian Karde, Hermann Bauer und Jochen Pförtner, aus der diese geschichtlichen Daten und Fotos des Vereins stammen.

 
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